
1. Lyophilisiert: am stabilsten
Gefriergetrocknetes Pulver ist bei −20 °C in der Regel viele Monate bis Jahre stabil. Kurzfristig, etwa während des Versands, ist Raumtemperatur unkritisch. Schützen Sie die Fläschchen vor Licht und Feuchtigkeit.
2. Nach der Rekonstitution
In Lösung sind Peptide deutlich empfindlicher. Lagern Sie rekonstituierte Lösungen bei 2–8 °C und verwenden Sie sie innerhalb weniger Wochen. Für längere Zeiträume aliquotieren und einfrieren.
3. Gefrier-Auftau-Zyklen vermeiden
Jeder Zyklus kann zu Aggregation und Abbau führen. Teilen Sie Lösungen daher vorab in Einzelportionen auf.
4. Rekonstitution
Fläschchen vor dem Öffnen auf Raumtemperatur bringen, damit sich kein Kondenswasser bildet. Lösungsmittel langsam an der Glaswand einlaufen lassen und sanft schwenken statt schütteln.
5. Dokumentation
Notieren Sie Chargennummer, Datum der Rekonstitution, Lösungsmittel und Konzentration. So bleiben Ergebnisse nachvollziehbar und mit dem Analysezertifikat verknüpft.
Chargenberichte veröffentlichen wir auf unserer Laborergebnisse-Seite.
Häufige Fragen
Bei welcher Temperatur lagert man lyophilisierte Peptide?
Langfristig bei −20 °C, trocken und lichtgeschützt.
Wie lange ist ein rekonstituiertes Peptid haltbar?
Bei 2–8 °C meist einige Wochen; für länger aliquotieren und einfrieren.
Darf man Peptidlösungen mehrmals einfrieren?
Besser nicht – jeder Gefrier-Auftau-Zyklus kann das Peptid abbauen.
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